Kleinunternehmer und Steuern: Was man wissen sollte

Wer anfängt, unternehmerisch tätig zu werden, dem sind die Steuern wie ein Knüppel zwischen den Beinen. Wenn man auf selbständiger Basis erstmals Geld verdienen möchte, sollte man lediglich wissen, dass man vorerst als Kleinunternehmer gilt. Solange man kein Unternehmen oder dergleichen anmeldet, ist diese Bezeichnung meistens zutreffend. Von diesem Standpunkt ausgehend, wollen wir uns nun anschauen, was man steuerlich beachten sollte.

Kleinunternehmer

Kleinunternehmer

Man beachtet die Steuer immer erst rückwirkend

Wichtig ist in erster Linie, dass man die Steuern immer erst rückwirkend auf das jeweilige Jahr begleichen musst. Wenn man also im Januar 2020 angefangen hat, die unternehmerische Tätigkeit anzugehen, so wird steuerlich erst etwas gegen Anfang 2021 fällig. Man kann sich also die ersten Monaten getrost wenig um die Steuer scheren, knapp ein Jahr nach Anfang muss man sich jedoch mit diesem Thema auseinandersetzen. Zudem sollte man die Einkommensgrenzen natürlich von Anfang an kennen.

22.000 € sind die Grenze im ersten Jahr

So darf man als Kleinunternehmer nicht mehr als 22000 € im ersten Jahr verdienen. Wird dieser Betrag einmal überschritten, so werden die Steuern fällig. Damit Anfänger jedoch nicht mit Bürokratie überschwemmt werden, hat der deutsche Staat glücklicherweise diese Freigrenze festgesetzt, wodurch man als Selbständiger und Unternehmer erstmal Fuß fassen kann. Es lohnt sich erst dann, diese Grenze zu überschreiten, wenn man sehr viel mehr als diese 22000 € verdienen wird, ansonsten verschwendet man ziemlich viel Geld.

Die maximale Summe im Jahr darauf

Im anschließenden Jahr liegt die Obergrenze bei 50000 €, wobei sie sich natürlich jedes Jahr ändern kann. Mit 22000 € im ersten Jahr 50000 € im darauffolgenden kann man als Unternehmer erstmal ziemlich gut Fuß fassen, weshalb diese Regel vermutlich von den meisten als sinnvoll empfunden werden sollte.

Wie man danach vorgehen sollte

Sind diese beiden Jahre vorbei, muss man sich erneut wieder erst dann um die Steuern kümmern, wenn das steuerliche Jahr sich dem Ende zuneigt. Dann sollte es jedem empfohlen sein, sich einen Steuerberater zu suchen, der diese Thematik mit einem durchgeht und dabei nichts übersieht.

Fazit

Wer rechtlich als Kleinunternehmer durchgeht, kann sich auf vergleichsweise hohe steuerliche Freigrenzen im Jahr freuen. Der deutsche Staat gibt anfänglichen Unternehmern mindestens diesen kleinen Bonus, damit sie Fuß in der Welt der Selbständigen fassen können. Erst wenn diese beiden Jahre vergangen sind, sollte man sich mit dem Steuerberater zusammensetzen, damit man nicht in das Auge des Finanzamts gerät, was meistens mit Problemen verbunden ist.

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